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Gemeinsame Organisation für eine „Regio-S-Bahn Donau-Iller“

Gemeinsam für einen besseren Schienenpersonennahverkehr in den Regionen. Obere Reihe (v. l.): Landrat Hans-Joachim Weirather (LK Unterallgäu), Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger (Stadt Memmingen), Landrat Dr. Heiko Schmid (LK Biberach), Landrat Thomas Freudenberger (LK Neu-Ulm), Oberbürgermeister Gerold Noerenberg (Stadt Neu-Ulm), stv. Verbandsdirektor Dirk Seidemann (Regionalverband Ostwürttemberg), Verbandsdirektor Thomas Eble (Regionalverband Ostwürttemberg) Vordere Reihe (v.l.): Verbandsdirektor Markus Riethe (Regionalverband Donau-Iller), Landrat Hubert Hafner (LK Günzburg), Oberbürgermeister Ivo Gönner (Stadt Ulm), Landrat und Verbandsvorsitzender Heinz Seiffert (Alb-Donau-Kreis/Regionalverband Donau-Iller), Landrat Thomas Reinhardt (Landkreis Heidenheim). Foto: Stadt Ulm

(14.01.2015)

Es ist ein Signal an den Bund und die Länder Bayern und Baden-Württemberg: Der Schienenpersonennahverkehr in den Regionen soll zeitnah verbessert werden. Als nächsten großen Schritt hin zu einer „Regio-S-Bahn Donau-Iller“ haben die Landräte und Oberbürgermeister der Region Donau-Iller sowie Teilen der Region Ostwürttemberg am Montag im Ulmer Rathaus einen Grundsatzbeschluss zur Gründung eines Vereins „Regio-S-Bahn Donau-Iller“ gefasst.

 

Die Stadt-Umland-Mobilitätskonzeption „Regio-S-Bahn Donau-Iller“ ist das bedeutendste Zukunftsprojekt zur Verbesserung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) in den Regionen Donau-Iller und Ostwürttemberg. Die Landkreise Alb-Donau-Kreis, Biberach, Günzburg, Heidenheim, Neu-Ulm und Unterallgäu sowie die Städte Ulm, Neu-Ulm und Memmingen haben in Zusammenarbeit mit den Regionalverbänden Donau-Iller und Ostwürttemberg die Grundlage für einen verbesserten Schienenpersonennahverkehr um die Oberzentren Ulm/Neu-Ulm und Memmingen mit der Unterstützung beider Länder entwickelt. Dichtere Takte sowie neue und aufgewertete Haltepunkte sollen künftig die Attraktivität der Schiene für die Regionsbevölkerung, vor allem für Berufspendler, Schüler und Freizeitreisende, erheblich steigern. Erste Bausteine, wie zum Beispiel die Wiederinbetriebnahme des Bahnhaltes Rottenacker oder die Reaktivierung der Bahnstrecke Senden – Weißenhorn, wurden bereits verwirklicht. Nun gilt es die weiteren notwendigen Verbesserungsmaßnahmen zeitnah in die Realität umzusetzen.

Deswegen fanden sich am Montag, 12. Januar 2015, die Oberbürgermeister und Landräte der genannten Städte und Kreise zu einem weiteren Strategiegespräch im Rathaus Ulm ein.

Gemeinsam wurde ein nächster großer Schritt hin zu einer „Regio-S-Bahn Donau-Iller“ gemacht. Einstimmig fassten die gesetzlichen Vertreter einen Grundsatzbeschluss für die Gründung eines Vereins „Regio-S-Bahn Donau-Iller“. Dieser Grundsatzbeschluss ist ein Zeichen an die Länder Baden-Württemberg und Bayern, die Aufgabenträger des SPNV, dass die gesamte Raumschaft geschlossen hinter diesem Zukunftsprojekt steht und dies auch so schnell wie möglich umsetzen möchte. Der künftige Verein soll die Planungen für die „Regio-S-Bahn Donau-Iller“ koordinieren und weiter vorantreiben sowie die verbundenen Gebietskörperschaften mit einer starken Stimme nach außen vertreten. Hierfür soll eine eigene Geschäftsstelle geschaffen werden.

Vor Gründung des Vereins „Regio-S-Bahn Donau-Iller“ werden zunächst die Gremien aller verbundenen Gebietskörperschaften informiert. Nach deren Zustimmung kann der Verein zur Verbesserung des SPNV für die Bürger in den Regionen Donau-Iller und Ostwürttemberg gegründet werden.