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Windkraftplanung: Anhörungsverfahren wird zu Streichungen und Verkleinerungen von Vorranggebieten führen

(08.10.2014)

In der Sitzung des Planungsausschusses am 07. Oktober 2014 in Ulm, wurden die Ergebnisse des formellen Anhörungsverfahrens zur 5. Teilfortschreibung des Regionalplans „Nutzung der Windkraft“ beraten.

Vom 07. Januar bis 28. März 2014 fand das öffentliche Beteiligungsverfahren zur Fortschreibung des Regionalplans „Nutzung der Windkraft“ statt. Neben den Trägern öffentlicher Belange wurde auch die Öffentlichkeit beteiligt.

Im Rahmen des Anhörungsverfahrens gingen 379 Stellungnahmen mit insgesamt 2.291 Einzelanregungen von Ministerien, Behörden, Städten und Gemeinden sowie Unternehmen und der Öffentlichkeit ein, die von der Verbandsverwaltung des Regionalverbandes Donau-Iller im Einzelnen fachlich bewertet wurden. In der Sitzung des Planungsausschusses wurde das Ergebnis der fachlichen Bewertung vorgestellt und beraten.

Als Ergebnis sollen zehn der geplanten Windvorranggebiete gestrichen und weitere neun Vorranggebiete verkleinert werden (zur Übersichtskarte). Ca. 900 ha entfallen somit als Vorranggebietsfläche im Vergleich zum Anhörungsentwurf. Insgesamt verbleiben noch 37 Vorranggebiete mit einer Fläche von ca. 2.330 ha für 155 bis 230 Windenergieanlagen. Die Festlegung eines Gebietes als Vorranggebiet ersetzt jedoch kein Genehmigungsverfahren für die Errichtung von Windkraftanlagen.
 
Da die vorgeschlagenen Streichungen bzw. Verkleinerungen von geplanten Vorranggebieten nach der Durchführung des Anhörungsverfahrens den Planentwurf zur Fortschreibung des Regionalplanes ändern, muss ein erneutes Beteiligungsverfahren durchgeführt werden. Dieses erneute Beteiligungsverfahren kann auf die genannten Änderungen beschränkt werden.


Letzte Änderung: 19.11.2008