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GIS ist Chefsache - Infoveranstaltung des Regionalverbandes zur Einführung von Geographischen Informationssystemen

Referentinnen beim Vortrag

Blick in das Publikum

Im Foyer konnte man sich direkt bei Ausstellern informieren

(20.11.2003)

Der Regionalverband Donau-Iller ist der Meinung, dass GIS Chefsache ist und hatte daher die Bürgermeister aller 205 Gemeinden der Region Donau-Iller zu einer Infoveranstaltung am Donnerstag, den 20.11.2003, in das Landratsamt Neu-Ulm eingeladen. Frau Erdt und Frau Meigel, die Organisatorinnen der Veranstaltung, berichteten einführend über den GIS-Einsatz in Kommunen und Landkreisen in der Region. Unter dem Titel: Baustelle GIS, die „richtige“ Software und alles wird gut? berichteten weiterhin Referenten aus Deutschland und Österreich über den Nutzen von GIS-Systemen und wiesen auf zu bedenkende Erfolgsfaktoren hin.

Der Planschrank hat ausgedient. Für die effektive Bearbeitung von räumlichen Planungen sind moderne Informationstechnologien Voraussetzung. Dazu werden heutzutage Karten digital erstellt. Sachbearbeiter können zu Auskunfts- und Analysezwecken gleichzeitig auf Karten und darauf bezogene Sachinformationen am Bildschirm zurückgreifen. Möglich wird dies – im Gegensatz zu reinen, computergestützten Zeichenprogrammen (CAD) – durch Geographische Informationssysteme (GIS). Die größeren Kommunen in der Region haben bereits auf diese neue Technologie gesetzt, weitere Kommunen wollen nachziehen und stehen einer unübersichtlichen Angebotsvielfalt an GIS-Systemen gegenüber. Die Softwareauswahl ist nur einer von vielen Faktoren, die bei der Einführung eines Geographischen Informationssystemes gut bedacht werden sollte. Angesichts der angespannten kommunalen Haushaltslagen wird hier häufig bei der Software bzw. bei der Beratung zur Systemwahl gespart. Am falschen Fleck.