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RVDI präsentiert Vortrag zu INSPIRE auf der FOSSGIS in Freiburg

Bildschirmfoto des interaktiven Regionalplanviewers

(01.04.2008)

Frau Erdt referierte am 1. April auf der FOSSGIS in Freiburg zum Thema "Regionalverband Donau-Iller - auf dem Weg zu INSPIRE". FOSSGIS ist die Abkürzung für Freie und Open Source Software für Geoinformationssysteme und ist die führende Konferenz zu diesem Thema im deutschsprachigen Raum.

Aus dem Vortragsinhalt:

Die Region Donau-Iller ist eine der wenigen Bundesland überschreitenden Planungsregionen in Deutschland. Der Regionalverband Donau-Iller mit Geschäftsstelle in Ulm führt für eine Fläche von fast 5500 km2, grenzüberschreitende Regionalplanung für 4 bayerische und 3 baden-württembergische Stadt- bzw. Landkreise durch. Da der Verband bei der Datenbeschaffung immer wieder damit konfrontiert wird, dass Geodaten in Bayern/Baden-Württemberg in vielen Fällen in unterschiedlichen Formaten, Strukturen und Aktualitäten vorliegen, erregte die INSPIRE-Richtlinie Aufmerksamkeit auf regionaler Ebene. Ziel dieser seit 15.5.2007 in Kraft getretenen Richtlinie ist es u.a., eine integrierte Europäische Umweltpolitik zu unterstützen, indem interoperable Geobasisdaten, Geofachdaten und Geodatendienste bereitgestellt werden. Für Darstellungsdienste (View Service) wurden OGC Web Map Services definiert.

Diese Technologie wurde zukunftsorientiert bei dem Kartenviewer des Regionalverbandes zum Einsatz gebracht, der die regionalplanerischen Festsetzungen im Internet visualisieren soll. Im Rahmen von umfangreichen Beteiligungen der Träger öffentlicher Belange bzw. der Öffentlichkeit bei Planentwürfen ist so eine bessere Transparenz der Planungen möglich. Die Realisierung des Kartenviewers erfolgte mit den Open-Source-Produkten UMN Mapserver und Mapbender. Ein erster Schritt hin zu der Umsetzung von INSPIRE-Anforderungen war getan. Innerhalb des Arbeitskreis GIS der Regionalverbände in Baden-Württemberg ist INSPIRE ein Thema und man bemüht sich gemeinsam um Lösungen z.B. für INSPIRE-konforme Metadaten. In der Wahl einer Open-Source-Software findet man sich jüngst bestätigt: eine Mitteilung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften vom 1.2.08 zu Grundsätzen des kommenden Umweltinformationssystem (SEIS) heißt es u.a. „der Austausch und die Verarbeitung von Informationen sollten durch gemeinsam genutzte quelloffene Softwareressourcen erfolgen“…

Zusammenfassung des Vortrages (2 Seiten)

 


Letzte Änderung: 19.11.2008