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Regionalverband und IHK Ulm fordern Nachbesserungen für die B 311 im Zuge des Bundesverkehrswegeplanes

(02.10.2003)

Durch das Programm der Fußballweltmeisterschaft 2006, die auch in Stuttgart statt findet, werden erhebliche Geldmittel für den Straßenbau in die Ballungsräume fliessen. Verbandsdirektor Osswald und der Hauptggeschäftsführer der IHK, Herr Sälzle, befürchten daher, daß sich die Gewichte der Landesregierung nochmals zuungusten des ländlichen Raumes verschieben.

Der im Sommer vom Bundeskabinett verabschiedete Bundesverkehrswegeplan stuft einige Straßenbauvorhaben, die ursprünglich als "vordringlich" definiert waren in die Kategorie des "weiteren Bedarf" zurück.
Davon betroffen ist auch die Bundesstraße B 311, die als wichtiger Teil der West-Ost Landesentwicklungsachse Freiburg-Donaueschingen-Ulm zu einer leistungsfähigen Verbindung im Süden des Landes entwickelt werden soll. Dieses Ziel des neuen LEP Baden-Württemberg kann nur durch die Umsetzung eines durchgängigen Ausbaukonzepts für die B 311 erreicht werden.
Mit einer gemeinsamen Aktion - in einem Flyer wurden die Auswirkungen für die an der B 311 liegenden Kommunen zusammengefasst und grafisch dargestellt - haben der Regionalverband Donau-Iller und die IHK Ulm auf die Folgen der Bundesentscheidung aufmerksam gemacht und Nachbesserungen gefordert.