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Zukunftskonzeption für die Donaubahn

Als wichtige Ost-West-Achse im südlichen Baden-Württemberg verbindet die Donaubahn die Oberzentren Ulm/Neu-Ulm und Freiburg (Breisg.) miteinander. Entlang der Donaubahn leben ca. 630.000 Menschen, davon 250.000 zwischen den genannten Oberzentren. Um die verkehrliche Anbindung dieses Raumes zu verbessern sowie den nachhaltigen Tourismus entlang der Donau zu stärken gaben die Regionalverbände Donau-Iller, Bodensee-Oberschwaben und Schwarzwald-Baar-Heuberg sowie die Landkreise Alb-Donau-Kreis, Biberach, Sigmaringen und Tuttlingen gemeinsam eine Studie zur Neuausrichtung der Verkehre auf der Bahnstrecke von Ulm nach Freiburg (Breisg.) in Auftrag. Im Vordergrund der Studie stehen die bestmögliche Verzahnung der Donaubahn mit den Fern- und Nahverkehren und eine verbesserte Bedienungsqualität durch Einführung dichter, regelmäßiger Verkehrstakte.

Die „Zukunftskonzeption für die Donaubahn“ wurde von Herrn Ulrich Grosse erarbeitet und wird den hohen Anforderungen und Wünschen der Regionen gerecht. Die Konzeption ermöglicht einerseits in den Knoten optimale Anbindungen an den Fernverkehr in die europäischen Metropolregionen, andererseits ist sie zu den regionalen Stadt-Umland-Mobilitätskonzeptionen (z. B. „Regio-S-Bahn Donau-Iller“,…) kompatibel. Folglich ergeben sich bestmögliche Anbindungen an die übergeordneten Zentralen Orte, exzellente Stadt-Umland-Verkehre sowie hochwertige Mobilitätsbeziehungen im ländlichen Raum. Durch die Unterteilung der Donaubahn in die Abschnitte I bis IV werden die jeweiligen regionalen Verknüpfungen gestärkt, ohne die überregionale Bedeutung der Bahnstrecke zu beeinträchtigen.

Die Teilräume gliedern sich wie folgt:

  • Teilraum I: Region Donau-Iller (Abschnitt Ulm – Herbertingen)
  • Teilraum II: Region Bodensee-Oberschwaben (Abschnitt Herbertingen – Beuron)
  • Teilraum III: Region Schwarzwald-Baar-Heuberg (Abschnitt Beuron – Donaueschingen)
  • Teilraum IV: Region Südlicher Oberrhein (Abschnitt Donaueschingen – Freiburg)
Donaubahn

Zu einer deutlichen Steigerung der Attraktivität der Donaubahn sollen Verbesserungen in der Infrastruktur und im Angebot führen. Mit nur geringem Aufwand ist es möglich, einen exakten Takt, entsprechend den Bestrebungen des Generalverkehrsplanes Baden-Württemberg 2010, auf der Donaubahn einzuführen und den landesweiten Integralen Taktfahrplan auszubauen. Die Studie beabsichtigt zusätzlich eine Verdichtung des überregionalen Angebotes zwischen Ulm und Donaueschingen. Aus Sicht der Planer soll zukünftig im Stundentakt ein Zug zwischen den beiden Knoten verkehren. Die angestrebten Verbesserungen sehen des Weiteren eine Verknüpfung von Bus und Bahn vor. Mit Einführung eines Taktverkehres kann das Busangebot optimal an die Schiene angepasst werden, um eine möglichst große Fläche entlang der Bahnstrecke in bester Qualität zu erschließen.

Zu Ihrer weiteren Information steht die Studie hier für Sie zum Download bereit.

Letzte Änderung: 12.12.2013